Großer Erfolg für die Hauswirtschaft in Bayern!
Heimleiterqualifizierung für hauswirtschaftliche Führungskräfte weiterhin möglich

Seit drei Jahren lief die vom BayLaH in Verbindung mit der Zuständigen Stelle und der Landfrauengruppe des Bayerischen Bauernverbandes erkämpfte Erprobungsphase der Heimleiterqualifizierung für hauswirtschaftliche Führungskräfte.

Das Evaluationsergebnis ergab, dass "die Vergleichbarkeit der betroffenen Berufsgruppe mit den in § 12, Absatz 1, Nr. 1 Ausführungsverordnung des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes aufgeführten Berufen festgestellt werden". So die Mitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege, die am 26. Juni den BayLaH erreichte.

Das heißt, dass es

  • Meisterinnen und Meistern der Hauswirtschaft
  • Staatlich geprüften Betriebswirtinnen und Betriebswirten für Ernährungs- und Versorgungsmanagement
  • Staatlich geprüften Dorfhelferinnen und Dorfhelfern sowie
  • Staatlich geprüften Technikerinnen und Technikern für Versorgungsmanagement

weiterhin und ab jetzt unbefristet, möglich ist, die Fortbildung zur Heimleitung, unabhängig vom Einverständnis bzw. einer Empfehlung des Arbeitgebers, durchzuführen. So weiter in der Mitteilung des Ministeriums.

Wir sind sehr erfreut, dass es uns mit großem Engagement, Ausdauer und Geduld nun gelungen ist, diese wichtige und notwendige Gleichstellung der hauswirtschaftlichen Fortbildungsberufe mit Berufen der Pflege, Betriebswirtschaft und Verwaltung gleich zu stellen und danken an dieser Stelle dem bayerischen Pflegeministerium für das im Rahmen der Erprobungsphase entgegen gebrachte Vertrauen, das durch die Kolleginnen, die sich in diesem Zeitraum zur Heimleitung qualifiziert haben und nun eine entsprechende Funktion ausüben, belohnt wird.

Margarete Engel
Vorstandsmitglied BayLaH